Erlebnisbericht - Ghana 2006
Autor: Carolin Grompe
Link zum Projekt: Ghana 2006
Was mich am meisten fasziniert hat, war die Tatsache, wie viel man doch erreichen kann, wenn man es nur will. Dazu braucht man weder viele Leute, noch viel Geld oder sonst was. Einfach nur das Herz am richtigen Fleck, Ideen, Mut und Elan, etwas durchzuziehen. Eigentlich egal was. Zur Not halt auch alleine oder gerne alleine. Das ist wohl auch ein wenig typ- und/oder situationsabhängig. Man muss einfach nur an sich und seine Fähigkeiten glauben und anfangen.
In unserem Fall bedeutete es, zwei Flugtickets nach Ghana zu kaufen und „einfach“ loszufliegen, in der Hoffnung dort auf Gleichgesinnte zu stoßen, die mit uns an einem Strang ziehen und ebenfalls versuchen würden, mit uns unsere Ziele und Vorstellungen zu verwirklichen. Im Idealfall weil diese Ziele und Ansichten mit ihren eigenen übereinstimmen. Das dies kein leichtes Unterfangen war, ist eigentlich für jeden sichtbar und verständlich. Ich denke, dass wir selber teilweise etwas zu optimistisch und euphorisch an die Sache herangetreten sind. Wobei, eigentlich stimmt das nicht. Denn wahrscheinlich sind gerade dieser Optimismus und diese Euphorie gepaart mit dem Glauben an sich und seinen Einstellungen notwendig, um etwas zu versuchen, um zu handeln und letztendlich auch etwas zu erreichen. Und ja, vielleicht hat man dann ja Glück und kann so etwas wirklich Gutes erreichen. Und dazu muss man etwas tun und vielleicht auch riskieren, auf die Nase zu fallen. Wichtig ist wohl auch, dass man selbst nach kleineren oder größeren Niederlagen nicht aufgibt, sondern weitermacht, hoffentlich mit noch mehr Elan, Wille und Mut als zuvor.
Natürlich
sind wir nicht „einfach“ losgeflogen. Wir hatten vorher im Internet
recherchiert und waren durch einen sehr glücklichen Zufall auf die Seite www.ara-ghana.de
gestoßen, welche zu den „non-
profit and non- governmental organisations (NGO)“ ARA („Agricultural and
Rural Development Association“) gehört. Mit dem Leiter hatten wir sofort
Kontakt aufgenommen. Wie es der Zufall so wollte, hatte er lange Zeit in
Deutschland gelebt, sprach hervorragend Deutsch und die Vorbereitung bzw.
Projektplanung von Deutschland nach Ghana klappte perfekt und relativ
komplikationslos. Besser hätte man es sich zu dem Zeitpunkt nicht wünschen können.
Zu
unserem „Abenteuer Ghana“ zählte außerdem - nachdem mit ARA geklärt war,
dass wir einen Bauplatz nahe am Meer und alle mögliche Hilfe von der
Organisation zur Verfügung gestellt bekommen würden -, die Anschaffung vieler
technischer Geräte, Materialien usw. usf., die man zum Bau so einer
Meerwasserentsalzungsanlage baut (Information über diese Details sind hier auf
der Internetseite zu finden und bei Interesse natürlich jederzeit nachfragbar).
Teils wurden diese Sachen von Martin schon in Deutschland besorgt und dann mit
einem Paket bzw. in einer Kiste mit einem Transportunternehmen nach Ghana
verfrachtet. Ich versuchte, ihm wenigstens hier ein wenig unter die Arme zu
greifen – mehr als die Flugbestellung hatte ich noch nicht unternommen.
So
packten wir schließlich einen Monat vor unser Abreise eine selbstgebaute Kiste
mit allen möglichen Werkzeugen, Folie, Stoff u.ä., um es auf die lange Reise
über den Ozean zu schicken. Noch ahnten wir nichts von den Strapazen, die uns (Tema,
ghanaischer Hafen in der Nähe von Accra) erwarteten, um die Kiste aus dem Hafen
und an seinen eigentlich Zielort zu bekommen.
Die
größeren Teile für die Meerwasserentsalzungsanlage sollten und wurden dann
auch direkt vor Ort gekauft. Glücklicherweise befand sich der Standort für die
Anlage in Hauptstadtnähe so dass wir alles in Accra kaufen konnten.
Nach einigen Abflugschwierigkeiten, landeten wir Mitte September 2006 endlich in Accra, der Hauptstadt von Ghana (wie eben bereits erwähnt). Mitten in der Nacht, zumindest war es bereits stockfinster – wobei es in Ghana jeden Tag um Punkt 18 Uhr stockfinster wird. In den darauffolgenden Wochen konnten wir dieses Schauspiel täglich beobachten und bestaunen: Während es um 17:45 Uhr noch taghell ist, bricht die Dunkelheit in Ghana jedes Mal (jedenfalls für uns Europäer) völlig überraschend und abrupt ein. Ein langsames Dunkelwerden wie in Deutschland oder helle Nächte bis fast 21 Uhr kennt man in den dortigen Breitengraden nicht – suchten wir uns dort, mit Hilfe unseres Reiseführers, eine kleine, günstige und völlig ausreichende Unterkunft. Des weiteren lässt sich über unseren ersten Abend in Schwarzafrika nur sagen, dass es heiß, schwül und laut war, da unser Hotel direkt an einen Markt und eine recht befahrene Straße grenzte. Aber ganz egal, wir waren glücklich, angekommen zu sein und ganz gespannt darauf, was uns die nächste Zeit bringen würde.
Den nächsten Tag verbrachten wir damit, unsere Kontaktperson Kingsley und den Hauptsitz der NGO ARA zu suchen. In Anbetracht der Lage, dass wir Kingsley bis dato weder per Mail noch per Telefon erreichen hatten können (komischerweise) und Accra wirklich keine kleine Stadt ist, war dieses Unterfangen eher sinnlos. Aber da wir ja sowieso nichts besseres zu tun hatten machten wir uns auf den Weg in den uns aus Mails bekannten Stadtteil und begannen, uns durchzufragen. Dabei sind wir zwar auf viele, sehr hilfsbereite Menschen gestoßen, Helfen konnte uns aber leider keiner. Leider. Letztendlich haben wir dann erst mal zu Mittag gegessen und haben danach ein Internetcafé aufgesucht, um Kingsley eine Mail zu schreiben. Irgendwie haben wir ihn dann auch noch erreicht, mit ihm telefoniert und eine Treffpunkt für den nächsten Abend ausgemacht. Über unsere Such-Versuchs-Aktion hat er dann ziemlich gelacht. Verständlicherweise. Bei unserem Treffen haben wir nämlich u.a. erfahren, dass ARA gar keinen eigenen Sitz hat, sondern alles von Kingsleys Haus aus läuft.
Das
erste Treffen mit Kingsley war sehr angenehm. Wir haben uns gleich gut
verstanden und die ersten Ideen und Vorstellungen ausgetauscht. Kingsley selber
hatte nicht so viel Ahnung von der Technik. Hat sich aber alles interessiert
zeigen und erklären lassen und war, so schien es, wirklich begeistert von der
Idee. Er hat uns kurz das Gelände geschildert, wo wir die Anlage bauen würden
und uns netterweise angeboten, bei sich und seiner Familie zu wohnen. Er, seine
Frau und seine zwei Kinder bewohnten ein recht (gerade für ghanaische Verhältnisse)
großes Haus in einem ruhigen Stadtteil von Ghana, zusammen mit vielen
Verwandten und „Angestellten“ (diese hatten so Art Hütten bzw. kleine
Kammern um das Haus herum). Wir bekamen ein eigenes Zimmer plus Bad zur Verfügung
gestellt. Außerdem wurde uns jeden Morgen Frühstück und abends Abendbrot
serviert, was uns schon fast ein wenig peinlich war. So viel Gastfreundschaft
ist man ja kaum noch gewöhnt. Für diese Art der Unterkunft waren wir Kingsley
aber wirklich auch sehr dankbar. Es war wesentlich angenehmer als in dem Hotel,
wo wir die ersten zwei/drei Nächte verbracht haben. Gerne hätten wir auch
direkt vor Ort, in der Nähe von Kokrobite,
wo die Anlage gebaut wurde,
übernachtet, aber unsere Versuche, diese Idee anzubringen, sind anfangs immer
wieder an den Argumente, der Gefahr und der Möglichkeiten vor Ort (kein Bad,
fließendes Wasser usw.) gescheiter. Nur unsere letzten drei Tage haben wir dort
verbracht. Und das war auch wirklich sehr, sehr schön.
Kingsley veranlasste nach unserem Treffen, dass wir am nächsten Tag von seinem Onkel abgeholt wurden, um nach Tema zu fahren, um dort herauszufinden, was mit unserer Kiste los ist. Noch waren wir guten Mutes und machten uns Gedanken, wie wir das große Ding in das Auto des Onkels bekommen könnte. Aber, wie wir schnell erfahren sollten, an die Mitnahme unseres Paketes war noch lange nicht zu denken. Wir mussten uns vor Ort einen Agenten besorgen (und diesen natürlich bezahlen), der uns dann versprach, die Kiste in Kürze, in ein paar Tagen, aus dem Hafen zu holen und für uns bereitzuhalten. Unverrichteter Dinge fuhren wir also nach Hause und Kingsleys Onkel zeigte uns noch ein landestypisches Restaurant, wo wir auch gleich etwas zu uns nahmen. Danach ging es dann direkt zu Kingsley. Und, Mann, war ich froh, als wir dort endlich ankamen ... So nötig musste ich, glaube ich selten auf Toilette ;o). An das ghanaische Essen muss man sich doch erst mal gewöhnen.
Bei Kingsley angekommen, wurden wir am Abend Henry vorgestellt, dem Projektleiter von ARA. Dieser fuhr dann am nächsten Tag mit uns zum Bauplatz und zeigte uns dort, dass im Bau befindliche „Gemeinschaftszentrum“ der NGO (uns war ziemlich schnell klar, dass hier eine Art Hotel gebaut wurde, mit dem u.a. Profit erwirtschaftet werden sollte. Nicht um sonst, war das Bier jetzt schon teurer als im fünf Minuten entfernten Dorf). Es war schon schön. Lag direkt, von der Straße mal abgesehen, am Meer und war recht frei stehen. Gegenüber gab es nur eine weitere Baustelle. Auffallend war vielleicht noch, dass es am Strand keine einzige Palme gab. Hier sollten wir irgendwann erfahren, dass der Palmenrückgang auf den Sandklau zurückzuführen war, der hier Gang und Gebe war. Auch wir haben abends oft ein paar junge Männer dabei beobachten können, wie sie mehrere Fuhren Sand mit einer Karre wegschafften. Aber warum auch nicht? Ich hätte jetzt Sand auch immer als ein Allgemeingut gesehen. Ansonsten war der Strand, zumindest dieses Stück auch eigentlich immer menschenleer, nur ganz selten verirrten sich mal ein paar Touris dorthin und der Ghanaer an sich scheint nicht unbedingt ein Wassermensch zu sein. Meistens waren wir die einzigen „Verrückten“, die sich ins kühle Nass trauten. Aber das war auch echt mal ganz schön und wir haben uns jeden Tag mindestens ein Bad an unserem „Privatstrand“ gegönnt. Das war nach der ganzen Arbeit auch wirklich toll und unheimlich bereichernd.
Aber jetzt mal zu der Anlage und dem Projekt. Wenn auch nur kurz bzw. anders (es wird keine technische Beschreibung der Anlage, noch eine Aufzählung aller Arbeiten, die dort durchgeführt wurden), die genauen Details könnt Ihr am besten der Homepage entnehmen.
Es
war eine Erfahrung. Auf jeden Fall eine sehr wertvolle. Und nach nun fast 1 ½
Jahren Büroarbeit, war es unheimlich toll und bereichernd, sich so absolut körperlich
zu betätigen. Ich glaub, hier bin ich auch ein wenig aus mir selber
herausgewachsen. Ich habe Sachen gemacht, die ich mir mein Lebtag noch nicht
habe träumen lassen. Mitgeholfen, einen Brunnen auszugraben, Beton angemischt
und VOR ALLEM kiloweise geschleppt, eine Mauer mitaufgebaut, 100te (jedenfalls
gefühlte) Schubkarren voll Sand und Erde geschoben und, und, und. Und das alles
bei nicht gerade kühlen Temperaturen. Aber, es hat wirklich unheimlich viel Spaß
gemacht. Es war sogar befreiend und wesentlich erholsamer als jeder
Strandurlaub. Wirklich. Denn man hatte ja ein Ziel vor Augen und auch viel,
nette Hilfe. Auch weniger nette Hilfe und ein paar Komplikationen und
Streitigkeiten (auf die ich gleich noch eingehen möchte), aber im Großen und
Ganzen war es einfach eine ganz wichtige Erfahrung. Und wie schon erwähnt, es
ist einfach toll, mit an zu sehen, wie eine Idee Gestalt annimmt und tatsächlich
etwas geschafft wird.
Manchmal war die Arbeit langwierig und man hatte das Gefühl, dass man überhaupt nicht weiterkommt. Aber an anderen Tagen flutschte es nur so, alle waren motiviert und mit Freude bei der Arbeit und abends ist man zufrieden und glücklich ins Bett gegangen. Glücklicherweise haben diese Tage überwogen. Nur in der letzten Woche, wo die Gefahr bestand, nicht ganz fertig zu werden, war die Stimmung dann etwas getrübt. Was ja auch verständlich ist. Aber dann hat es ja doch noch geklappt. Zwar nicht unbedingt perfekt, aber es funktionierte. Nur die Tage zum wirklichen Testen, Ausprobieren und gegebenenfalls verbessern haben zum Schluss gefehlt. Ein wenig Urlaub wollten wir ja auch noch machen – allerdings haben wir die Tage in Kumasi kaum genießen können, da wir doch immer wieder mit dem Kopf bei der Anlage waren. Aufgrund dessen haben wir unsere „freie“ Zeit auch etwas verkürzt und sind die letzten drei Tage vor unserem Rückflug wieder zurück gefahren, um noch ein wenig mehr Zeit zum Testen der Anlage zu haben.
Besonders lieb gewonnen haben wir während der Zeit vier bis fünf Ghanaer (Terminator, Sammy, Joyce,...), die uns wirklich oft und dann mit voller Tatkraft zur Seite standen. Es hat Spaß gemacht, quasi Hand in Hand mit ihnen zu arbeiten und ich denke, dass wir uns auch ein wenig Sympathie erworben haben, weil wir genau die selben Arbeiten durchgeführt haben. Wir haben einfach zusammengearbeitet und dabei so unendlich viel von ihnen gelernt. Klar, oft waren sie uns körperlich überlegen, im besonderen mir, aber selbst ich habe mich bemüht und wenn es nicht geklappt hat, haben wir zusammen darüber gelacht und auch das war gut.
Leider
war aber auch nicht alles positiv. Während wir gehofft hatten, mit ARA und vor
allem mit Kingsley und Henry (dem Projektleiter) an einem Strang zu ziehen,
wurde immer mehr deutlich, dass hier doch andere Vorstellungen und Ansichten auf
einander prallten. Besonders das Verhalten von Henry hat uns so manchen Tag
Kopfzerbrechen und Unwohlsein bereitet. Vieles war von Anfang an auch ungeklärt
und hätte mit einem Gespräch vielleicht einfach aus der Welt geschafft werden
können. So dachten wir zum Beispiel, dass die helfenden Ortsbewohner alle
freiwillig mithalfen, weil sie wussten, um was für ein Projekt es ging und dass
dieses – also die Meerwasserentsalzungsanlage – für alle von Nutzen und
jederzeit zugänglich war. Dies war jedoch nicht so. Sie wurden von Kingsley
bezahlt. Vielleicht wollte er uns damit einen Gefallen tun, aber im Endeffekt
war das ja nicht unser Anliegen. Wir dachten, dass es genug Freiwillige geben würde,
da es sich ja um ein Projekt für die Allgemeinheit handeln sollte. Immer öfters
kamen uns Zweifel, für was Kingsley & Henry die Anlage eigentlich benötigten.
Wirklich herausgefunden haben wir es nie, aber es schien schließlich doch immer
mehr so zu sein, dass sie die Trinkwasserentsalzungsanlage einzig & allein
oder zumindest größtenteils für ihr eigens errichtetes
„Begegnungszentrum“ gedacht war. Das Wort Begegnungszentrum bzw. die Art des
Baus und die Ausrichtung hatten wir schon des öfteren in Frage gestellt. Für
uns wirkte es von Anfang an wie ein Hotel. Kingsley verneinte dies zwar, aber
Terminator und seine Frau Joyce konnte uns da eine andere Auskunft erteilen. Sie
waren von Kingsley dafür angestellt worden, dass Gelände und Gebäude zu
bewachen. Für diese Aufgabe stand ihnen (mit ihren zwei Kindern) ein einfaches
Zimmer zu. Weiter nichts. Nebenbei waren sie auch noch dafür verantwortlich,
dass Gelände sauber zu halten und sollten Henry & Kingsley mal vor Ort
sein, wurde Joyce zum Kochen ermuntert. Alles in allem könnte man fast sagen,
dass die Beiden Kingsley „Diener“ waren, sobald er sich auf dem Gelände
befand. Es war echt schrecklich mit anzusehen und mir taten die beiden sehr
leid. Klar, für sie war es vielleicht normal, aber ich fand es für jemanden
wir Kingsley, der in der Entwicklungshilfe tätig war, eher befremdlich. Sobald
das Hotel fertig sei, müssten Joyce und Terminator ausziehen – so wurde es
uns zumindest von den beiden erzählt und uns kam es auch sehr glaubwürdig vor.
Das
hinter dem Ganzen ein Profitgedanke stand, machte auch die Tatsache deutlich,
dass das Bier, welches im „Begegnungszentrum“ angeboten wurde, fast doppelt
so teuer war wie im angrenzenden Ort, ca. 5 Gehminuten entfernt. Nur, um ein
kleines Beispiel zu nennen.
Mich hat auch immer wieder erstaunt, wie herablassend, arrogant und befehlshaberisch, Henry gegenüber seinen Landsleuten aufgetreten ist. Klar, er war und ist ARAs Projektleiter, aber deswegen ist er ja nicht besser als Terminator oder sonst ein anderer Arbeiter. Aber leider scheint das in vielen Köpfen der Ghanaer so verankert zu sein, sobald du auch nur ein wenig mehr verdienst, darfst du alle anderen (das „normale“ Volk) wie „Dreck“ behandeln. Es war oft schrecklich, ihn im Umgang mit unseren Mithelfern zu sehen. Viele hatten auch Angst vor ihm. Und zu unserer Abschiedsfeier, bei der wir uns bei allen mit einem leckeren Essen und vielen Getränken bedanken wollten, kamen viele nicht, weil sie befürchteten, dass Henry auch da ist. Das allein sagt ja schon mehr als 1000 Worte.
Vielleicht hat vieles an mangelnder Kommunikation oder verschiedenen Mentalitäten, Kulturen und damit verbundenen unterschiedlichen Herangehensweisen gelegen. Vielleicht. Aber, wir haben versucht, zu reden und oft auch gedacht, dass wir verstanden wurden. Im Endeffekt war das wohl leider nicht so.
Obwohl
wir selbst nach unserer Ankunft in Deutschland noch dafür gesorgt haben, dass
eine weitere Pumpe in Ghana ankam und wir per Mail versucht haben, mit Kingsley
Kontakt aufzunehmen, haben wir seit Oktober 2006 nichts mehr gehört. Wir wissen
also nicht, ob die Anlage noch steht oder was aus ihr geworden ist. Und das ist
wirklich schade.