Savonius-Rotor
Grundprinzip (Text ist Wikipedia entnommen):
Der Savonius-Rotor wurde von dem finnischen Schiffsoffizier Sigurd Savonius um 1925 erfunden.
Dieser Rotor besteht aus zwei an einer vertikalen Rotorachse angebrachten waagerechten Kreisscheiben, zwischen denen zwei oder mehr halbkreisförmige gebogene Schaufeln bzw. Flügel senkrecht stehend angebracht sind.
Die Schaufeln sind gegeneinander versetzt angeordnet, so dass ein Teil des Windes von den rechts und links gerade zur Strömung offenen Schaufelseiten umgeleitet wird und auf die Rückseite einer der dort konkaven Schaufeln einwirken kann. Die Wirkungsweise beruht sowohl auf aerodynamischem Auftrieb als auch auf widerstandsbedingtem Vortrieb. Die mittlere Schnelllaufzahl des Savonius-rotors ist mit 1,6 angegeben. Der maximale Wirkungsgrad wird zu 28 % eingeschätzt. Bei der Planung und Herstellung des Rotors kann durch Anordnung der Schaufelsegmente die Laufrichtung in rechts- oder linkslaufende Maschinen festgelegt werden. Bei einigen Ausführungen wird eine pendelnde Aufhängung (Kardangelenk) verwendet, um die Biegekraft bei langen schmalen Rotoren zu reduzieren. Diese Anordnung verringert jedoch den Wirkungsgrad beachtlich, weil dann die Schaufeln der antreibenden Strömung ausweichen und im Drehsinn wirkende Hebelkraft auf die Rotationsachse so verloren geht
Zielstellung für zukünftige Projekte:
Bei unseren Anlagen steht die einfache Konstruktion vor dem Wirkungsgrad. Die verwendeten Materialien müssen in Projekten großteils vorhanden sein um zukünftige Abhängigkeiten der Projekte zu verhindern. Aus diesen Gründen wurde für die Laufradkonstruktion der Werkstoff Holz gewählt. Für den Flügel eignen sich leichte Hölzer oder Flechtmaterial.
gebaute Anlage: (siehe Projekte ->hier)
Zusatzinformationen:
Numerische Simulation einer Stufe (Ergebnis ist eine Formel zur optimalen Wahl von Laufraddurchmesser und Wellendurchmesser)